Sensibilités, Marginalités bringt zwei eigenständige Stimmen des zeitgenössischen Tanzes für einen gemeinsamen Abend in der Cinquième Salle zusammen. Die Montréaler Choreografin Lina Cruz, Gründerin von Productions Fila 13, präsentiert 1+1 miniatures — ein Paar sehr kurzer Solotänze. Der erste, PORTRAIT, schöpft aus einem Gedicht von Hector de Saint-Denys Garneau, um die Zerbrechlichkeit und Schönheit der Existenz zu erkunden. Der zweite, RECUL, inspiriert von einem Text von Claude Gauvreau, evoziert das Recht auf Andersartigkeit und marginale Realitäten. Zusammen bilden sie einen sensiblen Dialog zwischen Poesie und Bewegung.
Die spanische Künstlerin Sonia Gómez, ausgebildet in Barcelona und Brüssel, präsentiert ELK — ein Werk, das ihre Reflexion über Zeit, Erfahrung und Bühnenpräsenz, die mit Bailarina begonnen hat, fortsetzt. Über 60 Minuten hinweg interagiert ihr Körper mit rohen und verarbeiteten Materialien wie Ton, Wolle, Glas, Holz und Latex und schafft Austausche zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Ihre Arbeiten wurden in Europa, Amerika und Asien gezeigt.
Die Gesamtdauer beträgt 1 Stunde und 30 Minuten einschließlich einer Pause. Tickets kosten $49 (Standardtarif, Steuern und Gebühren inbegriffen), mit einem ermäßigten Tarif für Jugendliche. Tickets sind über Festival Quartiers Danses erhältlich.