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Jeder von uns trägt sie in sich.

In 9 Tagen exhibition

Chacun de nous la porte en soi ist eine zeitgenössische Kunstausstellung in der Halle Tropisme in Montpellier, in der Region Okzitanien im Süden Frankreichs. Sie nimmt das Monster als Ausgangspunkt und begreift die Figur als Ort von Angst, Randständigkeit und Widerstand. Dabei stellt sie die Frage, wo die Grenze zwischen Monstrosität und Menschlichkeit tatsächlich verläuft.

Was Sie erwartet

Die Ausstellung versammelt Werke aufstrebender und etablierter Künstlerinnen und Künstler. Da das Thema viele Lesarten zulässt, nähern sich die Arbeiten ihm aus unterschiedlichen Blickwinkeln an, sodass der Besuch weniger wie ein einzelnes Argument wirkt, sondern eher wie ein Gespräch zwischen verschiedenen Stimmen. Besucherinnen und Besucher, die Kunst schätzen, die unbequeme Fragen darüber stellt, wer als „anders“ abgestempelt wird, werden hier reichlich Stoff zum Nachdenken finden.

Jenseits der Ausstellungsräume

Die Ausstellung wird von Workshops, Vermittlungsangeboten und weiteren Veranstaltungen begleitet. Sie bieten die Gelegenheit, Beteiligte des Projekts persönlich zu hören und die Ideen unmittelbarer zu erkunden. Das kann eine gute Wahl für alle sein, die einen Besuch mit einem geführten oder partizipativen Element bevorzugen.

Planung Ihres Besuchs

  • Veranstaltungsort: Halle Tropisme, Montpellier
  • Region: Okzitanien, Frankreich
  • Programm: Aktuelle Termine für Workshops und Vermittlungsangebote finden Sie auf der Veranstaltungsseite

Montpellier ist eine lebendige Universitätsstadt mit historischem Stadtzentrum, sodass sich ein Nachmittag in der Ausstellung gut mit einem Spaziergang durch die Altstadt verbinden lässt. Den offiziellen Veranstaltungshinweis finden Sie auf der Website der Halle Tropisme, wo aktuelle Angaben zum Programm zu finden sind.

Programm

Laura Triouleyre

A second-year student at MO.CO. ESBA in Montpellier whose practice draws on scenography and theatre. She researches architecture, space and the bodily experience of female-assigned bodies, with an aesthetic of deformation and decomposition.

Ines Cherigui

A fourth-year student at the École supérieure des beaux-arts de Montpellier who works in drawing, ink wash and sculpture. She explores identity and the representation of bodies, drawing on her Franco-Algerian heritage, and lives and works between Montpellier and Lisbon.

Paulina André

A third-year student at the Beaux-Arts de Montpellier whose practice sits between visual arts and contemporary dance. She trained in competitive ice dance and in contemporary dance in Quebec and Italy, and works with photography and installation.

Pablo Ferlay-Vallet

An emerging contemporary artist and curator, recently graduated with honours from ESADTPM. He explores how objects and images change status across contexts, using AI and 3D modelling.

Léa Garrigues

Born in 1996 in Carcassonne, she lives and works between Montpellier and the Corbières. A graduate of ésban Nîmes (2021), she practises a sensitive, engaged photography between conceptual documentary and artistic research.

Dado (Miodrag Đurić)

Born in 1933 in Cetinje, Montenegro, and died in 2010 in Pontoise. A painter, draughtsman, engraver and sculptor who settled in Paris in 1956 and developed a visionary, nightmarish figuration of deformed bodies.

Rodolphe Huguet

Born in 1969, a visual artist from Nîmes who works as a nomad and explores communities, shelter, architecture and borders. He is known for bronze-cast barbed wire and brambles, and for subverting local crafts such as silk, pottery and tile.