Adib Alkhalidey kehrt mit „Comme les Mongols à Baghdad" auf die Bühne zurück – sein drittes großes Soloprogramm. Nach „Québécois Tabarnak" und „Des putes et des voleurs" – beide Gewinner des Spectacle d'humour de l'année bei der ADISQ, ein beispielloses Zwei-Jahres-Kunststück in 45 Jahren – festigt dieses neue Werk seinen Ruf als eine der kühnsten komödiantischen Stimmen Québecs weiter.
Die Show dreht sich um die Idee der Weitergabe: wie Bedeutung, Wissen, Ängste, Wunden, Widersprüche und Impulse von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden in einer Zeit, die den Glauben an ihre eigene Fähigkeit, etwas weiterzugeben, verloren zu haben scheint. Die Themen reichen von Steuerhinterziehung und politischer Korruption über die Erschöpfung durch die Erziehung von Kleinkindern, das Haus der Weisheit in Bagdad, Jesus und die Realitäten von Mischfamilien.
Alkhalideys charakteristischer Stil – verzweigt, assoziativ, keine Angst vor Sensiblem oder Tabu – ist in voller Pracht zu sehen. Anstatt Antworten zu geben, lädt die Show das Publikum ein, bestimmte Wahrheiten direkt ins Auge zu sehen. Das Ergebnis wird als zutiefst lustig, manchmal brutal, manchmal beklemmend, aber immer von dem aufrichtigen Wunsch getrieben beschrieben, das zusammenzubringen, was die Zeit auseinanderzureißen versucht.
Die Show dauert 1 Stunde 30 Minuten ohne Pause. Die Tickets kosten $55 (Steuern und Gebühren inbegriffen) für alle sieben Aufführungen in der Cinquième Salle. Die Produktion wird von La Tribu präsentiert.